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Entscheidung des BGH im VW-Dieselskandal

Nach mehr als vier Jahren nach Bekanntwerden des Abgasskandals hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 25.05.2020 mit seinem Urteil (VI ZR 252/19) über die zivilrechtliche Verantwortung von der Volkswagen AG entschieden.


Hiernach geht der BGH davon aus, dass VW durch eine unzulässige Abschalteinrichtung bei den Motortypen EA-189 vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat. In der Folge ist VW ihren Kunden gegenüber zum Schadensersatz verpflichtet. So können diese nunmehr die Erstattung des Kaufpreises und die Rückgabe der Kraftfahrzeuge verlangen. Das Urteil des BGH besagt allerdings, dass der gezogene Nutzungsvorteil durch die zurückgelegte Wegstrecke anzurechnen ist.


Keine Aussage hat der BGH allerdings zur weiterhin spannenden Frage der Verjährung getroffen. Das Landgericht Trier vertritt die Rechtsauffassung, dass die Verjährungsfrist erst durch die Entscheidung des BGH zu laufen begonnen hat.


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